Blutegeltherapie im Einsatz: Ein Erfolg bei Henrys Blutohr

Veröffentlicht am 28. Januar 2026 um 12:40

Der liebe Henry, ein Golden Retriever, hatte schon längere Zeit Probleme mit einem Blutohr. Tierarztbesuche, Punktionen und verschiedene andere Behandlungen brachten bisher keinen Erfolg.

 

Jetzt habe ich unsere kleinen Helferlein eingesetzt, die Blutegel, und wir schauen, wie erfolgreich sie dieses Problem behandeln können. Der Speichel der Blutegel regt den venösen Abfluss an, sodass erneute Einblutungen nicht im Gewebe verbleiben, sondern wieder abtransportiert werden.

 

Wirkstoffe im Speichel

Unsere kleinen Helferlein, wie ich sie gerne nenne, geben mit ihrem Speichel verschiedene Wirkstoffe ab. Man vermutet, dass zwischen 30 und 100 Substanzen enthalten sind, von denen bisher acht bekannt sind. Spannend, nicht wahr?

Zu den bekanntesten Substanzen zählen zum Beispiel Hirudin, das gerinnungshemmend wirkt, Calin, das ebenfalls die Gerinnung hemmt und für eine kontinuierliche Reinigung der Wunde sorgt, und Hyaluronidase, die die Aufnahme der Wirkstoffe in Gefäß- und Zellwände erleichtert und leicht antibakteriell wirkt. Inzwischen geht man davon aus, dass Blutegel die Zusammensetzung ihres Speichels an die jeweilige Situation anpassen können.

 

Haben Sie schon Erfahrungen mit Blutegeln gemacht? Oder möchten Sie die Wirkung dieser besonderen Tiere selbst ausprobieren? Dann können Sie gerne Kontakt mit mir aufnehmen oder mehr über meine weiteren ganzheitlichen Behandlungen für Hunde erfahren.

 

Eure Melli

PS: Marco, danke für deine Assistenzarbeit.